Alaskan Malamute index

Bin ich bereit für einen Alaskan Malamute ?

- Haltung, Pflege, Verhalten, Wichtig zu wissen -


Alaskan Malamute
Positives Verhalten:
anhänglich, kontaktfreudig, arbeitswillig, ruhig, gelassen, lieb, sehr intelligent, nicht ängstlich

Schwierigkeiten:
,,dominant", dickköpfig, starker Jagdtrieb, rudelbezogen, hohes Gewicht


Allgemein:
Alaskan Malamuten sind ungern alleine und leben am besten in einem Rudel mit mindestens zwei Hunden. Sie sind Menschen gegenüber sehr kontaktfreudig und anhänglich. Artgenossen gegenüber bestehen auf preziöseste Körpersprache. Sie sind hoch intelligent und lernen dadurch sehr schnell, allerdings neigen sie dazu Frauchen/Herrchen des öfteren Mal um den Finger zu wickeln, egal wie gut man sich mit Hunden auskennt. Der Alaskan Malamute hat einen stark ausgeprägten Jagttrieb. Auch aus diesem Grund ist das Laufen ohne Leine so ziemlich unmöglich, außer auf eingezäunten Gelände.
Shayle klaut Wolle
Diese Rasse braucht sehr viel Auslastung und sollte körperlich wie auch geistig gefördert werden, z.b. mit den verschiedensten Sportarten und Tricks. Am besten natürlich auch vor dem Schlitten/Wagen. Ich würde diese Rasse nicht unbedingt als "Anfängerhunde" bezeichnen, dass Frauchen/Herrchen sollte aufgrund des starken Charakters dieser Rasse, besonders durchsetzungsfähig und konsequent sein, auch wenn diese Hunde noch so süß aussehen. Es macht sehr viel Spaß mit den Hunden zu arbeiten, weil man merkt das sie gefordert werden wollen.
Der Alaskan Malamute ist ein sehr kräftiger und großer Hund und im Vergleich zum Husky fast die doppelte Körpermasse. Aufgrund dessen sollte man gerade bei Kindern sehr vorsichtig sein. Allerdings sind Alaskan Malamuten sehr vorsichtig was Berührungen angeht. Alaskan Malamuten sind vom Grundverhalten her eher ruhige Artgenossen (im Vergleich zum Husky), wobei das natürlich auch von der Auslastung abhängig sein kann. Der Alaskan Malamute hat unter dem Deckhaar eine dicke Unterwolle die mindestens zwei Mal im Jahr, zum Fellwechsel durchgebürstet werden muss. Das verbreitet viele Haare überall in Haus und Kleidung. Allerdings kann man aus der Wolle auch Jacken und Pullover stricken.


Haltung:
Der Alaskan Malamute liebt es draußen zu sein, deswegen ist ein entsprechend eingezäuntes Grundstück sehr wichtig. Allerdings sollten sie auch mit ins Haus dürfen, da sie sehr viel Wert auf Familienzugehörigkeit legen. Das Grundstück wird allerdings selten von metertiefen Löchern verschont, da sich im Erdreich leckerbissen befinden, die die Malamuten unbedingt fressen möchten, koste es was es wolle. Aber auch das größte Grundstück alleine reicht nicht um diese Rasse zu befriedigen, ausreichend lange Ausflüge sollten die Regel sein, bestenfalls mit gemeinsamer Arbeit verbunden.


Pflege:
Alle nordischen Schlittenhunde besitzen Deckhaar und Unterwolle, je nach Rasse stärker oder weniger stark ausgeprägt. Dieses Fell schützt die Hunde vor Kälte und Sonne. Es sollte möglichst niemals geschoren werden (Ausnahme Woolies) und nicht mit Shampoo gewaschen werden (ausgenommen im Krankheitsfall, wenn vom Tierarzt empfohlen), da sonst die darauf liegende Fettschicht beschädigt werden könnte. Auch im Falle, dass sich der Hund in Kot oder verwesten Tieren gewälzt hat, sollte man den Hund nur mit klarem Wasser abspülen.

Die Unterwolle verlieren die Hunde mehrmals im Jahr. In der Zeit der Haarung sollten die Hunde mehrmals wöchentlich gebürstet werden, um die überflüssige alte Unterwolle zu entfernen und Juckreize sowie Gestank zu verhindern. Staubsaugen in der Wohnung wird dann zum neuen Hobby ;-). Die Krallen müssen eigentlich nicht gestutzt werden, weil sie sich durch genügend Bewegung selbst abnutzen. Sollte man durch deutliches "Klacken" beim Laufen auf dem Asphalt dennoch feststellen, dass die Krallen zu lang sind, empfehlen wir sie beim Tierarzt stutzen zu lassen. Fell/Haut/Kot sollte regelmäßig auf Ungezieferbefall (z.B. Zecken, Flöhe) geprüft werden und das Gebiss auf Zahnsteinbildung.


Verhalten:
Der Alaskan Malamute darf kein aggressives Verhalten aufweisen. Doch gerät man mit dieser Rasse nicht selten in einen Konflikt mit anderen Hunden, da sie aufgrund ihrer urtümlichkeit auf preziseste Kommunikation bestehen. Diese werden andere Haushunderassen oft nicht gerecht und fühlen sich durch die Malamuten bedroht. Dagegen können Schlitten- und Wolfshunderassen sehr gut miteinander kommunizieren. Außerdem gilt Leinenzwang, der Malamute darf auf freiem Gelände nicht von der Leine gemacht werden, da der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist. Der Alaskan Malamute hat ein sehr soziales Wesen, glänzt mit seinem muskulösen Körper, er kuschelt sehr gerne, ist nicht ängstlich, möchte immer zu arbeiten und sich bewegen, hat aber im Gegensatz dazu ein äußerst ruhiges Wesen. Auch bellt diese Rasse nicht wirklich, es ist eher ein heulen. Der Alaskan Malamute ist auch dafür bekannt, dass er seine Grenzen immer zu austestet, nicht wie die meisten anderen Rassen nur in der Pupertät, sondern egal ob jung, ob alt, er wird immer wieder versuchen deine Autorität in Frage zu stellen. Die größten erzieherischen Schwierigkeiten macht der sehr ausgeprägte Dickkopf, dominantes Auftreten der Hündinnen und wie schon erwähnt der Jagdtrieb.

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Shayle und Enkelkind Ronja
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Wichtig zu wissen !!!
Der Alaskan Malamute ist nicht einfach nur ein Hund, er ist ein nordischer Schlittenhund. Das Wesen dieses Hundes ist noch sehr urtümlich.
Wenn du einen Hund suchst der aufs Wort hört und streng jedem Befehl folgt? Dann ist das defintitiv nicht die richtige Rasse für dich.
Willst du einen Hund der dein Grundstück bewacht? Dann kannst du diese Rasse für dich gleich vergessen.
Willst du einen Hund der als Einzelhund Leben soll? Würden wir nicht empfehlen.
Soll der Hund für längere Zeit alleine sein oder soll er ständig von einer Person zur anderen gegeben werden? Dann wäre auch das eine Fehlentscheidung sich einen Hund dieser Rasse anzueignen.
Möchtest du einen Hund der ungehindert in der freien Natur mit sich und anderen Artgenossen toben kann, ohne Leine, dann auf jeden Fall Finger weg vom Malamute.
Liegt dir dein Zierrasen und Blumenbeete sehr am Herzen, dann zäune sie extra ein oder gleich Finger weg von dieser Rasse.

Shayle Heult
BITTE tue allen einen Gefallen. Informiere dich grundsätzlich so gut es geht über diese Rasse, dass hier sind nur ein paar Anhaltspunkte. Sollte eine der Fragen im Teil ,,WICHTIG" nicht auf dich passen, dann hole dir bitte keinen Alaskan Malamute. Denn es landen täglich qualvoll Alaskan Malamuten mit Verhaltensstörungen in Tierheimen Deutschlands, weil ihr Frauchen/Herrchen nicht mit dem Hund zurecht gekommen sind. Wenn du Fragen hast dann schreib uns einfach über unsere E-Mailadresse, die du unter: Impressum findest.

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